Generische Potenzmittel
Generika contra Original
Originalprodukte der Pharma-Industrie genießen zurecht Markenexklusivität; denn neue Wirkstoffe müssen aufwändig und kostenintensiv erforscht werden, bis sie für ein Medikament zugelassen werden. Solche patentierten Präparate sind recht kostspielig und manchem Verbraucher viel zu teuer. Markenmedikamente werden selbst dann nicht preisgünstiger, wenn ihre Hersteller die Forschungs- und Entwicklungskosten längst hereingewirtschaftet haben. Wobei man nicht vergessen darf, dass es oftmals die intensiven Werbekampagnen sind, die Unsummen an Geldern verschlingen.
Was sind nun Generika?
Bei einem Generikum handelt es sich um eine Kopie des wirkungsgleichen Erst-Medikamentes, dessen Patent abgelaufen ist. Bei einem Generikum kann also auf eine langwierige Forschungs- und Entwicklungsphase verzichtet werden, denn die Wirkstoffe und Bestandteile des Vorläufers sind bekannt, sie wurden bereits nach gesetzlichen Auflagen erforscht und getestet. So ist es auch möglich, generische Medikamente bis zu zwei Drittel günstiger auf den Markt zu bringen. Selbst große Pharmakonzerne wie Hexal, Stada und Ratiopharm bieten zu ihren patentierten Originalprodukten ökonomische, weil wesentlich günstigere Alternativen für ihre preisbewussten Kunden an. Generika sind erfreulich preiswert.
Sind sie auch zuverlässig?
Generische Medikamente dürfen in ihrer Wirksamkeit vom Originalprodukt nur geringfügig abweichen, d. h. es darf maximal eine Abweichung der Bioverfügbarkeit von 80 % bis 125 % geben. In der Realität weicht ein Generikum jedoch nicht mehr als 5 % vom patentierten Originalpräparat ab. Es ist also keineswegs verwunderlich, dass der Bedarf an ökonomischen und absolut zuverlässigen Generika unaufhörlich steigt.
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