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Penisimplantate

Was sind Penisimplantate?

Männer, die an einer Erektilen Dysfunktion, welche im Volksmund auch unter Impotenz bekannt ist, leiden, haben es häufig nicht leicht. Der ständige Druck, beim Geschlechtsverkehr nicht zu versagen, geht einfach nicht aus dem Kopf, sodass es sein kann, dass die Impotenz im Laufe der Zeit immer und immer schlimmer wird. Die meisten Betroffenen sind dabei ratlos, denn sie wissen häufig nicht, was sie dagegen unternehmen können. Ein Besuch beim Arzt kommt nur sehr selten in Frage, da die Scham doch sehr hoch ist. Dennoch gibt es Männer, die sich im Laufe der Zeit dazu entscheiden, dem Leiden ein Ende zu setzen und sich über verschiedene Behandlungsmöglichkeiten erkundigen.

Eine Möglichkeit wäre beispielsweise das Einsetzen von Penisimplantaten. Bei einem Penisimplantat handelt es sich um eine Prothese, die in den Schwellkörper eingesetzt wird. Sie wird in Fällen der Erektilen Dysfunktion verwendet und durch eine Operation eingesetzt. Durch diese Penisimplantate soll es dem Betroffenen ermöglicht werden, wieder eine Erektion zu erlangen. In der heutigen Zeit kommt es nur noch vergleichsweise selten vor, dass ein solches Implantat eingesetzt wird, was vor allem daran liegt, dass sich der Aufwand nicht mehr lohnt. Dennoch müssen Männer nicht weiterhin an einer Impotenz leiden.

Inzwischen gibt es sehr viele Möglichkeiten, die Erektile Dysfunktion auch auf andere Art und Weise zu beheben. So werden beispielsweise verschiedene Potenzmittel angeboten, aber auch andere Hilfsmittel, die die Impotenz minimieren können, beispielsweise eine Penispumpe, welche mechanisch betrieben wird. Wer sich dennoch dazu entscheidet, Penisimplantate einsetzen zu lassen, der sollte daran denken, dass diese unter Umständen nach einiger Zeit noch einmal erneuert werden müssen, denn es ist so, dass die Lebensdauer nicht von Ewigkeit ist. Zudem ist es so, dass ein operativer Eingriff immer Risiken mit sich bringt. Vor der Entscheidung für ein Penisimplantat sollte dieses Risiko genau abgeschätzt und bewusst wahrgenommen werden. Im Falle einer Operation werden die Penisimplantate so eingesetzt, dass sie die beiden so genannten Hauptschwellkörper ersetzen können. Hierdurch kann nun durch unterschiedliche Methoden eine Erektion erzielt werden.

Zu beachten ist, dass es zwei verschiedene Arten Penisimplantate gibt. Bei der einen handelt es sich um ein so genanntes hydraulisches Schwellkörperimplantat, bei der anderen um eine biegsame Penisprothese.

Wie funktioniert das hydraulische Schwellkörperimplantat?

Hydraulische PenisprotheseZusätzlich zu den zwei in den Schwellkörpern befestigten Implantaten verfügt diese Prothese über eine Pumpe. Weiterhin gibt es verschiedene so genannte Schlauchleitungen und einen Ballon. Letzterer ist mit destilliertem Wasser gefüllt. Bei der Operation wird die Pumpe im Hodensack untergebracht. Der Wasserballon findet seinem Platz im Bauchraum und ist durch die Schläuche mit der Pumpe verbunden. Diese wiederum ist verbunden mit den künstlich eingesetzten Schwellkörpern. Durch dein Einsatz der Pumpe kann nunmehr das Wasser durch die Schläuche in die Penisprothese einfließen. Durch diesen Vorgang kann es zur Erektion des Penis kommen. Ist der Akt beendet, so sollte es selbstverständlich auch möglich sein, dass der Penis wieder erschlafft. Dies wird erreicht durch ein am Hodensack angebrachtes Ventil. Wird es geöffnet, so läuft das Wasser wieder zurück in den Ballon.

Wie funktioniert die biegsame Penisprothese?

Bei der biegsamen Penisprothese handelt es sich um eine Angelegenheit, deren Anwendung im penisimplantatGegensatz zum hydraulischen Schwellkörperimplantat deutlich einfacher funktioniert. Es wird ein künstlicher Schwellkörper eingesetzt, welcher aus Silikon besteht. Es ist möglich, diese mit der Hand so lange zu biegen, bis sie die Position erreicht haben, die zum Geschlechtsverkehr ideal ist. Die biegsame Penisprothese ist bei Weitem nicht so erfolgreich, wie die hydraulischen Schwellkörperimplantate. Es stehen also verschiedene Möglichkeiten von Penisimplantaten zur Verfügung. Bevor man sich für eine Sache entscheidet, sollte man genau abwägen, was am sinnvollsten ist, denn häufig reichen bereits gering dosierte Potenzmittel aus, um die Erektionsstörung wieder in den Griff zu bekommen. Wer sich dennoch für einen operativen Eingriff entscheidet, der sollte unbedingt darauf achten, diesen von einem Spezialisten auf dem Gebiet durchführen zu lassen, denn nicht jeder Arzt ist gleichermaßen gut, was sich allein an der Beratung, die im Vorfeld geschehen sollte, erkennen lässt. Wichtig ist, dass der Arzt nicht nur auf die Erfolge hinweist, sondern auch auf eventuelle Risiken und die anschließende Pflege und Handhabung. Auch nach dem Eingriff sollte zunächst eine ärztliche Betreuung vorhanden sein, damit der Patient all seine Fragen loswerden kann und ein Stück Sicherheit und Wohlbefinden zurück gewinnt. Diese Faktoren sollten nicht aus den Augen gelassen werden.


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